Stefan – Rahmenbaukurs Fragen und Antworten

Nadine – Rahmenbaukurs Fragen und Antworten
17. November 2020
Wie bist du auf die Idee gekommen, deinen eigenen Rahmen zu bauen?
Seit Jahren fahre ich mein altes Rennrad aus den 80er Jahren, welches ich zwar liebe, das jedoch schon etwas in die Jahre gekommen ist. Ausserdem wollte ich ein paar kleine Veränderungen an meinem Fahrrad und etwas mehr als nur gerade mal 12 Gänge. Mit meinen ganz bestimmten Vorstellungen machte ich mich auf die Suche, nach einem neuen Rad, wurde jedoch unter der Qual der Wahl nicht so richtig fündig. So kam mir die Idee, selber einen Rahmen zu bauen. Ich fand, dass dies auch ein gutes Projekt ist, welches ich während der schwierigen Corona Zeit durchführen kann.
Warum hast du dich für diesen Rahmen entschieden? Was hast du damit vor?
Ich wohne relativ zentral in Zürich und erreiche die meisten meiner Reiseziele innerhalb von 45 – 60 Minuten. Da ich kein Auto besitze, ist mein einziges Fortbewegungsmittel das Rennrad. Meine Vorstellung von meinem neuen Bike war eben ein Rennrad, das mehr oder weniger die Form meines alten Rades hat. Dabei wollte ich eine passende Farbe und moderne Komponenten miteinander kombinieren. Das Optische war mir dabei sehr wichtig, schliesslich fährt das Auge mit.

Was ist für dich das besondere an deinem selbst gebauten Rahmen?

Alles! Schliesslich ist es der Rahmen, der durch meine Hände entstanden ist. Ich kenne jedes Detail und jeden noch so kleinen Fehler. Ich konnte die Geometrie, die Farbe, sämtliche Komponenten und sogar die Rahmennummer selber aussuchen. Ein Rahmen in dieser Form gibt es nur einmal, es ist also ein Unikat. Alle diese Tatsachen machen es speziell und mich stolz.

Wie war die Zeit im Rahmenbaukurs für dich?

Der Rahmenbaukurs war für mich eine neue, spannende, sehr lehrreiche, herausfordernde, kreative und gleichzeitig kurzweilige Erfahrung. Die fünf Tage bei Robert konnte ich sehr geniessen, denn ich fühlte mich nie alleine gelassen. Dennoch konnte ich alle Arbeiten weitgehend selbständig erledigen und hatte auch die Freiheiten, alle Werkzeuge zu verwenden. Bei Fragen und während den entscheidenden Momenten stand Robert immer neben mir und konnte mir wertvolle Ratschläge geben. So entstand am Schluss mein eigener Rahmen, der ganz nach meinen Vorstellungen zusammengebaut ist.
Wie fährt sich dein fertiges Bike?

Ich muss schon sagen, es ist unbeschreiblich, das eigene Bike zu fahren. Was die Fahreigenschaften angeht, sind meine Erwartungen sogar übertroffen worden. Natürlich braucht es noch etwas Zeit, bis letztendlich alles richtig eingestellt ist. Aber der Aufwand hat sich gelohnt. Ich würde den Kurs bei Robert jederzeit wiederholen.

Wie bist du auf mich gestoßen und woher kennst du die Rahmenbaukurse?

Bei der Suche nach einem Rahmenbaukurs war mir wichtig, dass auf meine Wünsche eingegangen wird und dass ich so viel wie möglich selber machen kann. Beispielsweise das Zuschneiden der Rohre und das Biegen der Gabel wollte ich nicht vorgefertigt haben. Da es für mich das erste Mal war, dass ich so etwas mache, blieben viele Fragen offen, bei denen ich Beratung und Unterstützung brauchte. Ausserdem wollte ich den Kurs nicht zu Hause machen, sondern irgendwo, wo ich mich eine Woche lang ganz auf den Rahmen konzentrieren konnte. Via Google und YouTube bin ich dann auf Robert gestossen. Es war die richtige Entscheidung, den Kurs in Potsdam zu machen. Daher kann ich den Kurs bei Big Forest Frameworks jedem empfehlen, der sich einem solchen Projekt annehmen möchte.
Robert Piontek
Ja, das bin ich - Doktor der Astrophysik / Verkauf / Marketing / Web Design / Rahmenbauer / Künstler / Visionär / Test Pilot / Team Rider

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