Rahmenbaukurs Fragen und Antworten – Gerald

Rahmebaukurs Fragen und Antworten – Michael
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WE WANT YOU!!!
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Hallo Robert,

es fährt sich fantastisch, da wackelt nichts,
sehr ruhig und stabil, aber doch weich.
wechsel von strasse auf waldweg mach am meisten spass.
jetzt werde ich es noch auf einer klassischen tiroler almenrunde
probieren, am forstweg.

liebe grüße
gerald

 

Wie bist du auf die Idee gekommen, deinen eigenen Rahmen zu bauen?
Ich bin schon seit meiner Jugend ein fanatischer Radfahrer und habe früh begonnen Räder an meine Bedürfnisse anzupassen. Bereits 1985 habe ich mit meinen Onkel In seinem Keller alte Stadträdern in Mountainbikes umzubauen.  2007 habe ich dann mit einem Freund einen ersten Carbonrahmen gebaut. Die Technik kannte ich vom Flugmodellbau. Das hat eigentlich ganz gut funktioniert. 2012 habe ich mich dann an einem Baboo-Bike versucht. Aber es war immer ein Wunsch, einen Stahlrahmen zu bauen. Zuerst dachte ich ans WIG Schweissen, aber ich habe schnell gemerkt, dass Schweissen sehr schwer ist und viel Übung braucht. Warum also nicht einen Löten.

Wie bist du auf mich gestoßen und woher kennst du die Rahmenbaukurse?
Irgendwann bei meinen Internet-Recherchen bin ich auf Roberts Homepage gestossen. War sofort begeistert. Ich hab ihn dann einmal angeschrieben, um ihn was zu den Loten zu fragen, ich war gerade dabei selbst einen alten Stahlrahmen herzurichten. Und dann hat sich Robert bei mir gemeldet, weil ein Kursteilnehmer ausfiel. Ich hab nicht lange überlegt.

Warum hast du dich für diesen Rahmen entschieden? Was hast du damit vor?
Ich habe schon viele verschiedene Räder ausprobiert. Aber ein Gravel hatte ich noch nicht. Sowas musste sein.

Was ist für dich das besondere an deinem selbst gebauten Rahmen?
Es ist ein klassischer Rennradrahmen, aber als Gravel ausgebaut. Also mit Steckachse für dickere Reifen und erstmals auch Scheibenbremsen. Die Fillet-Brace Technik von Robert hat mich sofort begeistert, das ergibt nach dem Leckeren einen wunderschönen Look, den ich wollte.  Und ganz schlicht sollte er sein, einfärbig, dazu schwarze Komponenten und Reifen. Nach dem Zusammenbau des Rahmens im Kurs habe ich mich auch entschieden, den Rahmen selbst zu lackieren. Ich habe das schon ein paar mal gemacht und jeder Rahmen wurde ein bisschen besser. Dieser hier ist mit jetzt eigentlich seht gut gelungen. Es ist allerdings sehr viel Arbeit und man braucht Geduld dazu. Mehrere Schichten Grundierung, dann Nass-Lackieren und dann noch 2-3 Schichten Klarlack. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieren.

Wie war die Zeit im Rahmenbaukurs für dich?
Die Rahmenbaukurs bei Robert ist ein wirklich tolles Erlebnis, das man nur  weiterempfehlen kann. Wir waren zu zweit, die Zeit verflog wie im Nu. Es war wie Urlaub und Schule gleichzeitig. Ich habe auch extrem viel über das Material Stahl und die Rahmenbautechnik gelernt. Natürlich ist „live“ besser wie jedes Buch. Wer Sandstrand langweilig findet, muss umbedingt nach Potsdam!

Wie fährt sich dein fertiges Bike?
Das fertige Bike fährt sich fantastisch. Ich hätte es mir nicht besser wünschen können. Ruhig, sehr steif im Tretlager, im Wiegetritt wie ein Rennrad aber gleichzeitig dämpfend. Auch als Alternative zum Mountainbike, um auf die Almen in Tirol zu fahren ist es bestens geeignet.

Robert Piontek
Ja, das bin ich - Doktor der Astrophysik / Verkauf / Marketing / Web Design / Rahmenbauer / Künstler / Visionär / Test Pilot / Team Rider

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