
Ein Hardtail für Vogtland und Erzgebirge
16. März 2026Wie ein Zweiradmechatroniker seinen eigenen Fahrradrahmen entwickelt und gebaut hat
Manche Ideen lassen dich nicht mehr los.
Bei Hanno waren es sieben Jahre.
Sieben Jahre zwischen
„Irgendwann baue ich meinen eigenen Rahmen“
und
👉 „Ich mache das jetzt.“
Hanno ist 23.
Zweiradmechatroniker.
Und jemand, der Fahrräder nicht einfach nur fährt – sondern verstehen will.
Seine Geschichte beginnt nicht im Kurs.
Sondern Jahre davor.
Der Anfang: Ein geliehenes Rennrad und eine Erkenntnis
2021, mitten in der Pandemie.
Sein bester Freund kauft sich ein Gravelbike.
Hanno fährt eigentlich Bikepark – Leogang, Sprünge, Downhill.
Im gemeinsamen Urlaub leiht er sich für einen Tag ein Rennrad, nur um überhaupt mithalten zu können.
Und merkt:
👉 Okay. Das macht Spaß.
👉 Ich will auch so ein Rad.
Also testet er, was da ist.
Räder aus dem Laden.
Räder von Kunden.
Aber egal was er fährt, das Problem bleibt:
-
Sitzwinkel passt nicht
-
Toe-Overlap nervt
-
Die klassische Gravel-Geometrie fühlt sich einfach falsch an
Nicht ein bisschen.
Grundlegend.
Der erste Versuch: Umbauen statt neu denken
Also macht er das, was viele Mechaniker machen:
Er baut sich selbst etwas zusammen.
Basis: ein Stanton Sherpa Ti MTB-Rahmen
Umbau: Drop-Bar, Adventure-Bike, irgendwo zwischen Gravel und MTB
Und dann beginnt das, was man eigentlich nie fertig bekommt:
👉 immer wieder anpassen
👉 optimieren
👉 umbauen
Von 2021 bis 2025.
Vier Jahre.
Und trotzdem: Es passt nicht wirklich
Mit der Zeit wird klar:
Der Rahmen setzt die Grenzen.
-
Steuerrohr zu kurz → Spacer-Turm + Winkelvorbau
-
Sitzwinkel durch die kurze Gabel zu steil
-
Wenig Platz für Flaschen und Taschen
-
Gesamtpaket: immer ein Kompromiss
Du kennst das vielleicht.
Du kannst noch so viel optimieren –
wenn die Basis nicht passt, kämpfst du die ganze Zeit dagegen an.
Der Punkt, an dem sich etwas ändert
Ende 2025.
Hanno meldet sich zum Rahmenbaukurs an.
Und diesmal macht er es anders.
Nicht „mal schauen“.
Sondern:
👉 Ich entwickle das Rad von Grund auf neu.
Vom Mechaniker zum Entwickler
Er vermisst sein aktuelles Bike.
Zeichnet es in CAD.
Analysiert, was funktioniert – und was nicht.
Dann baut er darauf seine eigene Geometrie auf:
-
mehr Stack
-
längere Kettenstreben
-
mehr BB-Drop
-
Platz für 29 x 3.0 Reifen
-
längeres Sitzrohr für die Dropper
Und weil das Ganze nicht trivial ist:
👉 eigenes Yoke zwischen Tretlager und Kettenstreben
👉 Edelstahlrohre
👉 integrierte Leitungen
Das ist kein „ich probier mal was“.
Das ist ein durchdachtes System.
Zusammenarbeit statt Blackbox
Bevor er überhaupt im Kurs ist, schreibt er eine Mail.
Mit Ideen.
Mit Zeichnungen.
Mit Fragen.
Und genau da passiert etwas Entscheidendes:
Nicht einfach ein „ja passt schon“.
Sondern:
👉 Iterationen
👉 Feedback
👉 Prototypen
Das Yoke wird mehrfach als PLA-Teil gedruckt.
Nur um zu testen, ob das Konzept wirklich funktioniert.
Februar 2026: Es wird ernst
Dann steht er im Kurs.
Motiviert.
Und ziemlich aufgeregt.
Was ihn überrascht hat
Nicht nur das Handwerk.
Sondern das Umfeld.
„Ein tolles Team, das mit viel Freude ihr Handwerk ausübt und die Kursteilnehmer auf eine beeindruckende Art unterstützt.“
Das ist kein Kurs, bei dem du einfach durchgeschleust wirst.
Du baust dein Projekt.
Und bekommst genau die Unterstützung, die du brauchst, um es wirklich umzusetzen.
Das Ergebnis: Kein Kompromiss mehr
Das fertige Bike?
Ganz anders als vorher.
-
ruhig
-
stabil
-
extrem kontrolliert
Gravel-Fahrer würden vielleicht sagen: träge.
Hanno sagt:
👉 Genau das wollte ich.
Weil das Rad eben nicht nur Straße sieht.
Sondern auch Trails.
Und vor allem:
👉 Die Position passt perfekt.
Kein Nachjustieren.
Kein „geht schon“.
Sondern:
👉 Ich sitze einfach richtig auf dem Rad.
Warum das für ihn mehr ist als „nur ein Bike“
Hanno will später Fahrräder entwickeln.
Rahmen designen.
In der Bike-Branche arbeiten.
Und genau deshalb war dieser Kurs für ihn kein Experiment.
Sondern ein Schritt.
„Der Traum vom selbst entwickelten und gebauten Rahmen hat mich nie losgelassen.“
Und vielleicht das Wichtigste
Hanno ist kein Ingenieur mit 20 Jahren Erfahrung.
Er ist 23.
Er hat eine Ausbildung gemacht.
Er studiert.
Und ja:
Der Kurs ist eine Investition.
Aber keine absurde.
Kein „Bentley“.
Sondern etwas, das erreichbar ist, wenn du es wirklich willst.
Vielleicht erkennst du dich hier wieder
Du arbeitest an Fahrrädern.
Du weißt, was nicht passt.
Du hast Ideen.
Aber bisher:
👉 hast du sie nur im Kopf
👉 oder in einzelnen Umbauten
Und vielleicht denkst du:
„Irgendwann.“
Oder du machst es wie Hanno
Und baust es einfach.
Irgendwann wird konkret
Viele, die zu uns kommen, tragen die Idee schon lange mit sich herum.
Wie Hanno.
Der Unterschied ist nicht Talent.
Nicht Erfahrung.
Sondern der Moment, in dem sie sagen:
👉 Ich mache das jetzt.
Wenn du das Gefühl kennst, dann schau dir den Kurs an.
👉 Hier kannst du dir direkt deinen Platz im Rahmenbaukurs sichern.
👉 Oder du buchst erst eine persönliche Design-Session, wenn du noch Fragen hast.
Wenn du unsicher bist, was besser zu dir passt – schreib mir einfach: info@bigforestframeworks.com
Ich freu mich, von dir zu hören.
Bis bald in der Werkstatt,
Robert













